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SEO

KI-Crawler auf Ihrer Seite: Was llms.txt und robots.txt heute bedeuten

Weblandschaften 2026-07-30 6 Min. Lesezeit

Damit eine KI Ihr Unternehmen empfehlen kann, muss sie es erst einmal gelesen haben. Dafür schicken die KI-Anbieter automatische Besucher los, sogenannte Crawler, die Webseiten durchgehen. Ob und wie Sie diese Bots auf Ihre Seite lassen, steuern Sie über zwei kleine Dateien: robots.txt und das neue llms.txt. Klingt technisch, ist aber schnell erklärt. Für lokale Betriebe ist es meist eine einfache Entscheidung.

Was KI-Crawler überhaupt sind

Suchmaschinen nutzen seit jeher Crawler, um das Web zu erfassen. Neu ist: Auch die KI-Anbieter haben eigene. Die bekanntesten sind:

Sie lesen Ihre öffentlichen Seiten, um zu verstehen, was Sie anbieten. Das ist die Grundlage dafür, dass die KI Sie später in einer Antwort nennen kann.

Die zentrale Frage: Wollen Sie gefunden werden? Für die allermeisten lokalen Betriebe lautet die Antwort Ja. Dann gehören diese Crawler hereingelassen, nicht ausgesperrt.

robots.txt: der Türsteher Ihrer Webseite

Die robots.txt ist eine kleine Textdatei im Wurzelverzeichnis Ihrer Seite. Sie sagt Crawlern, was sie besuchen dürfen und was nicht. Wichtig zu wissen: Standardmäßig ist alles erlaubt. Sie müssen KI-Crawler also nicht extra „einladen". Sie sollten sie nur nicht versehentlich blockieren. So sähe eine ausdrückliche Erlaubnis aus:

# KI-Crawler willkommen heißen
User-agent: GPTBot
Allow: /

User-agent: PerplexityBot
Allow: /

Manche Anbieter blockieren KI-Bots pauschal, um ihre Inhalte zu schützen. Für einen lokalen Dienstleister, der Kund:innen gewinnen will, ist das meist der falsche Weg. Sie wollen ja empfohlen werden.

llms.txt: der neue Wegweiser für KI

Ergänzend gibt es einen jungen Standard namens llms.txt. Die Idee: eine übersichtliche Datei, die einer KI in klarer Sprache die wichtigsten Infos und die wichtigsten Seiten Ihrer Webseite zusammenfasst. Eine Art Spickzettel. Der Standard ist noch neu und längst nicht überall etabliert. Die Richtung stimmt aber: Es wird einfacher, einer KI gezielt zu sagen, was zählt.

Was Sie praktisch tun sollten

Das alles fassen wir unter KI-Suche & GEO zusammen. Es ist die technische Basis dafür, dass eine KI Sie lesen, verstehen und empfehlen kann.

Fazit

KI-Crawler sind keine Bedrohung, sondern Ihre Chance, in KI-Antworten aufzutauchen. Über die robots.txt stellen Sie sicher, dass GPTBot, Google-Extended und PerplexityBot Ihre Seite lesen dürfen. Die llms.txt wird künftig helfen, ihnen das Wichtigste direkt zu zeigen. Für lokale Betriebe gilt eine einfache Faustregel: Wer gefunden werden will, lässt die KI herein und liefert ihr klare, gut strukturierte Inhalte.

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