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Campus-Anleitung

Ihre Webseite bei uns: Aufbau, Inhalte, Änderungen

Wie unsere Zusammenarbeit abläuft, von den ersten Angaben bis zur Änderung Jahre später. Wer macht was, wann sind Sie dran, und über welchen Weg melden Sie einen Wunsch, damit er auch ankommt.

20 Minuten Schwierigkeit: leicht Stand: August 2026
0 von 10 Schritten erledigt

Worum es geht

Eine Webseite entsteht nicht in einem Rutsch, und sie ist nach dem Livegang auch nicht fertig. Diese Anleitung zeigt Ihnen den kompletten Ablauf: was wir von Ihnen brauchen, was wir daraus bauen, wie Sie den Entwurf beurteilen und freigeben, und wie Sie später Änderungen anfordern.

Danach wissen Sie, an welcher Stelle Sie gerade sind, wer den nächsten Schritt macht und welche Aufgaben dauerhaft bei Ihnen bleiben. Das spart auf beiden Seiten die meiste Zeit.

Was Sie vorher brauchen

Ehrlich aufgelistet, auch die lästigen Punkte.

  • Ihr Logo als Datei. Am besten als SVG oder als PNG mit durchsichtigem Hintergrund. Ein Foto vom Firmenschild reicht nicht, das wird auf jedem Bildschirm unscharf.
  • Echte Fotos aus Ihrem Betrieb. Räume, Team, fertige Arbeiten, Fahrzeuge. Handyfotos bei Tageslicht sind besser als jedes gekaufte Stockbild, weil man Ihnen ansieht, dass es Sie wirklich gibt.
  • Ihre Leistungen in Stichpunkten. Was bieten Sie an, für wen, in welchem Gebiet. Ganze Sätze müssen Sie nicht schreiben, das übernehmen wir.
  • Kontaktdaten, exakt so, wie sie überall stehen sollen. Firmenname, Adresse, Telefonnummer, E-Mail, Öffnungszeiten. Diese Angaben landen später an vielen Stellen, Abweichungen kosten Sie Sichtbarkeit.
  • Angaben für das Impressum. Rechtsform, vertretungsberechtigte Person, Registergericht und Registernummer, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, bei erlaubnispflichtigen Berufen zusätzlich Kammer und Aufsichtsbehörde. Das können wir nicht für Sie erfinden.
  • Zugänge zu Vorhandenem. Wenn Sie schon eine Domain, eine alte Webseite oder ein Google-Unternehmensprofil haben: die Zugangsdaten oder wenigstens die Information, bei wem das liegt.
  • Zeit. Rechnen Sie über das ganze Projekt mit zwei bis drei Stunden auf Ihrer Seite, verteilt auf mehrere Termine. Der größte Block ist das Sichten des Entwurfs.

Die Schritte

Haken Sie ab, was erledigt ist. Ihr Stand bleibt in diesem Browser gespeichert.

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    Onboarding: Wir klären, was die Webseite leisten soll

    Zum Start besprechen wir drei Dinge: Wen wollen Sie erreichen, was sollen Besucher tun, und was unterscheidet Sie von anderen im Ort. Das läuft im Gespräch oder über ein kurzes Formular.

    Je genauer Sie hier sind, desto weniger Korrekturrunden brauchen wir später. Ein einziger klarer Satz reicht oft als Grundlage.

    Beispiel für einen guten Startsatz: „Tischlerei in Bremen, wir wollen mehr Anfragen für Einbauschränke von Privatkunden im Umkreis von 30 Kilometern, am liebsten per Telefon." Damit können wir sofort arbeiten.

    Ihren aktuellen Stand sehen Sie jederzeit unter Projekte.

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    Material sammeln

    Gehen Sie die Liste oben unter „Was Sie vorher brauchen" einmal komplett durch und legen Sie alles in einem Ordner auf Ihrem Rechner ab. Sammeln ist der Schritt, der bei fast jedem Projekt am längsten dauert, weil Fotos auf drei Handys liegen und die Registernummer im Aktenordner.

    Fotos in einer halben Stunde: Gehen Sie an einem hellen Tag mit dem Handy durch Ihren Betrieb. Zwanzig Bilder quer durch Räume, Werkzeug, Team und fertige Arbeiten. Wir suchen daraus aus. Lieber viele ehrliche Fotos als drei perfekte.
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    Material hochladen

    Laden Sie alles im Bereich Dateien hoch. Dort gibt es Ordner für Logo und Branding, Bilder, Texte, Verträge und SEO-Reports. Sie können Dateien einfach in das Feld ziehen.

    Vergeben Sie sprechende Dateinamen. „werkstatt-aussenansicht.jpg" hilft uns, „IMG_4471.jpg" nicht.

    Bitte nur Bilder hochladen, an denen Sie die Rechte haben. Fotos aus Google, von Herstellerseiten oder aus sozialen Netzwerken sind fremdes Eigentum. Abmahnungen dafür sind teuer und treffen Sie als Betreiber, nicht uns.
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    Wir bauen, Sie verfolgen den Stand

    Jetzt sind wir dran. Unter Projekte sehen Sie den Fahrplan mit vier Stationen: Onboarding, Webdesign und Entwicklung, SEO-Optimierung, danach Content und Leadfunnel im laufenden Betrieb. Die aktive Station ist markiert.

    In dieser Phase müssen Sie nichts tun. Wenn wir eine Rückfrage haben, erreichen wir Sie über Nachrichten.

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    Den Entwurf ansehen

    Sobald der erste Entwurf steht, finden Sie ihn unter Webseite-Entwurf. Sie können ihn dort ansehen und, falls es schon eine alte Seite gab, mit einem Regler direkt gegenüberstellen.

    Nehmen Sie sich dafür eine ruhige halbe Stunde. Lesen Sie die Texte wirklich, nicht nur die Überschriften.

    Schauen Sie den Entwurf unbedingt auch auf dem Handy an. Die Mehrheit Ihrer Besucher wird genau das tun. Was auf dem großen Bildschirm elegant wirkt, muss auf einem schmalen Display genauso funktionieren.
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    Änderungen anfordern

    Im Bereich Webseite-Entwurf gibt es ein Feld für Ihre Rückmeldung. Damit eine Anmerkung ohne Rückfrage umsetzbar ist, braucht sie drei Angaben: wo (Seite und Abschnitt), was stört, und was stattdessen dastehen soll.

    Trennen Sie dabei Fehler von Geschmack. „Die Telefonnummer ist falsch" ist ein Fehler und wird sofort korrigiert. „Das Grün gefällt mir nicht" ist Geschmack, darüber sprechen wir kurz, weil die Farbe zu Ihrem gesamten Auftritt gehört.

    Sammeln Sie Rückmeldungen und schicken Sie sie gebündelt. Fünf einzelne Nachrichten an fünf Tagen kosten alle Beteiligten deutlich mehr Zeit als eine vollständige Liste. Fragen Sie vorher im Team nach, wer noch mitreden möchte.
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    Freigeben und live gehen

    Wenn alles passt, geben Sie den Entwurf unter Webseite-Entwurf frei. Mit der Freigabe bestätigen Sie, dass die Webseite in dieser Form online gehen darf. Danach schalten wir sie live.

    Vor der Freigabe bitte die Pflichtangaben prüfen. Impressum und Datenschutzerklärung müssen vollständig und richtig sein, und wenn Sie Preise nennen, müssen diese aktuell und vollständig sein. Für diese Angaben sind Sie als Betreiber verantwortlich. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie uns oder Ihre Rechtsberatung, bevor Sie freigeben.
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    Nach dem Livegang: was wir übernehmen

    Der technische Betrieb liegt bei uns. Dazu gehören Hosting und Erreichbarkeit, Sicherheitsaktualisierungen, Sicherungskopien, das Beheben technischer Fehler und die Änderungen an Inhalten, die Sie uns melden. Je nach gebuchtem Umfang kommt die laufende SEO-Arbeit dazu.

    Was genau in Ihrem Paket enthalten ist, steht in Ihrem Angebot und Ihrem Vertrag. Wenn Sie unsicher sind, ob etwas dazugehört, fragen Sie kurz nach, statt zu raten. Die Antwort ist meistens „ja, machen wir".
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    Nach dem Livegang: was Sie selbst pflegen

    Drei Dinge bleiben sinnvollerweise bei Ihnen, weil nur Sie sie wirklich wissen:

    Ihr Google-Unternehmensprofil. Öffnungszeiten, Feiertage, aktuelle Fotos, Beiträge und vor allem die Antworten auf Bewertungen. Den Stand sehen Sie unter Unternehmensprofil und Bewertungen. Die offizielle Hilfe dazu steht in der Google-Unternehmensprofil-Hilfe.

    Ihre E-Mail-Postfächer. Postfächer, Passwörter und Weiterleitungen verwalten Sie über den Bereich Hosting & E-Mail. Die Anleitungen des Hosting-Anbieters finden Sie in dessen Hilfebereich.

    Ihre Unterlagen. Neue Fotos, Preislisten oder Zertifikate laden Sie selbst unter Dateien hoch. Dann sind sie da, wenn wir sie brauchen.

    Öffnungszeiten an Feiertagen sind der häufigste Grund für verärgerte Kunden. Wer vor verschlossener Tür steht, schreibt das gern in eine Bewertung. Tragen Sie besondere Zeiten am besten gleich für das ganze Jahr ein.
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    Änderungen im laufenden Betrieb melden

    Alles, was auf der Webseite geändert werden soll, melden Sie über Nachrichten. Schreiben Sie dazu: um welche Seite es geht, an welcher Stelle, was neu dastehen soll, und ob es eilt.

    Kleine Textänderungen, ein neues Foto oder eine geänderte Telefonnummer sind schnell erledigt. Neue Seiten, neue Funktionen oder ein größerer Umbau brauchen Abstimmung und einen Termin. Wenn Sie unsicher sind, in welche Kategorie Ihr Wunsch fällt: einfach fragen.

    Bitte keine Änderungswünsche per Zuruf am Telefon zwischen Tür und Angel. Was nicht schriftlich im Portal steht, geht irgendwann unter. Eine Nachricht dauert zwei Minuten und ist für beide Seiten nachvollziehbar.

Woran Sie merken, dass es geklappt hat

Kurze Prüfliste zum Abhaken.

Typische Stolpersteine

Die fünf Punkte, an denen Projekte am häufigsten hängen bleiben.

„Ich habe keine brauchbaren Fotos, und ein Fotograf ist mir zu teuer."
Machen Sie die Fotos selbst. Ein aktuelles Handy liefert für eine Webseite völlig ausreichende Bilder, solange Sie zwei Regeln beachten: bei Tageslicht fotografieren und den Blitz auslassen. Fotografieren Sie mehr, als Sie brauchen, dann ist fast immer etwas Gutes dabei. Wichtig: Wenn Menschen erkennbar sind, brauchen Sie deren Einverständnis, bei Mitarbeitenden am besten schriftlich.
„Meine Rückmeldung wird anders umgesetzt, als ich es gemeint habe."
Das liegt fast immer an einer Formulierung wie „wirkt noch nicht rund" oder „bitte moderner". Solche Sätze kann man auf zehn Arten verstehen. Nennen Sie stattdessen ein Beispiel oder das gewünschte Ergebnis: „Der Knopf zum Anrufen soll auf dem Handy sofort sichtbar sein, ohne zu scrollen." Wenn Sie eine andere Webseite gut finden, schicken Sie den Link mit und schreiben Sie dazu, was Ihnen daran gefällt.
„Die Freigabe zieht sich, weil noch jemand mitreden will."
Klären Sie zu Beginn, wer im Betrieb entscheidet. Am besten eine einzige Person. Alle anderen sammeln ihre Anmerkungen und geben sie an diese Person, die daraus eine Liste macht. Projekte, in denen drei Personen unabhängig voneinander Rückmeldungen schicken, dauern erfahrungsgemäß doppelt so lange und enden oft in Widersprüchen, die wir nicht auflösen können.
„Nach dem Livegang fallen mir laufend Kleinigkeiten auf."
Das ist normal und kein Problem. Legen Sie sich eine Notiz auf dem Handy an und sammeln Sie darin eine Woche lang. Danach schicken Sie die gesammelte Liste über Nachrichten. Wirkliche Fehler, also falsche Kontaktdaten oder eine kaputte Seite, melden Sie dagegen bitte sofort und getrennt.
„Ich weiß nicht, wo meine Domain liegt oder wer die Zugangsdaten hat."
Das kommt oft vor, gerade wenn die alte Seite jemand aus dem Bekanntenkreis gemacht hat. Klären Sie es früh, nicht erst kurz vor dem Livegang, denn ein Domainumzug braucht die Mitwirkung des bisherigen Anbieters und kostet Tage, nicht Minuten. Erster Ansatzpunkt: Schauen Sie in Ihre Kontoauszüge, wer jährlich eine kleine Summe für die Domain abbucht. Wenn Sie gar nichts finden, schreiben Sie uns, wir gehen der Sache gemeinsam nach.

Wenn Sie nicht weiterkommen

Fragen Sie uns, bevor Sie raten

Es gibt keine dumme Frage zu Ihrem eigenen Projekt. Schreiben Sie uns über die Nachrichten im Portal, dann steht Ihre Frage samt Antwort dauerhaft an einer Stelle, die Sie wiederfinden.

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Stand: August 2026. Oberflächen fremder Anbieter ändern sich regelmäßig, Menüpunkte können anders heißen oder umziehen. Maßgeblich ist immer die verlinkte Hilfe des jeweiligen Anbieters. Wenn Sie einen beschriebenen Weg nicht finden, schreiben Sie uns über Nachrichten, dann aktualisieren wir diese Anleitung.